Biografien weiblicher Mathematiker

Quelle: http://www.agnesscott.edu/lriddle/women/women.htm

Willkommen zur Webseite über die Biografien von Mathematikerinnen. Diese Seiten sind Teil eines andauernden Projektes am Agnes Scott College in Atlanta/Georgia, das den Zweck hat, die vielfältigen Errungenschaften von Frauen im Bereich der Mathematik darzustellen. Ihr findet hier biografische Aufsätze oder Kommentare zu den weiblichen Mathematikern, die auf dieser Seite vorgestellt erden, ebenso wie zusätzliche Informationen über Frauen in der Mathematik. Jedes Mal, wenn diese Seite geladen wird, wird ein zufällig ausgewähltes Foto links dargestellt (falls Javascript enabled ist). Klickt auf das Bild, um zum Profil der dargestellten Dame zu gelangen.

Wir begrüßen auch Beiträge biografischer Informationen oder Aufsätze von Leuten außerhalb des Agnes Scott Colleges. Wenn du daran interessiert bist, einen Aufsatz beizutragen, schicke deinen Beitrag bitte an die E-Mail-Adresse unten. Kommentare, Vorschläge oder Korrekturen können ebenfalls dorthin gesendet werden.

Wusstest du schon…? (Archiv)

  • Die Association for Women in Mathematics [Vereinigung für Frauen in der Mathematik] feiert 2011 ihren 40. Geburtstag! Um weitere Informationen zu den AWM-Geburtstagsevents zu erhalten, sieh dir die AM-Webseite an.
  • Rebecca Burks, Christina Chen, Sarah Herrmann, Elaine Hou, Julia Huang, Danielle Wang, Tiffany Wu Xia und 2011 Girls Math Olympiad TeamVictoria werden die USA bei den 2011 China Girls Math-Olympiade vertreten. Das Team wird drei Wochen lang für den Wettbewerb an der Mathematik-Olympiade Summer Program von der Mathematical Association of America auf dem Campus der University of Nebraska in Lincoln vorbereitet. Die Olympiade findet vom 28. Juli statt – 3. August in Shenzhen statt. Für weitere Informationen und eine Online-Reisebericht aus der Team-Mitglieder, besuchen Sie die Website von einem der Team-Sponsoren, die Mathematical Sciences Research Institute (MSRI).
  • Shijie (Joy) Zheng, Mitglied der Abschlussklasse 2011 an der Phillips Exeter Academy, Exeter, New Hampshire, ist das einzige Mädchen unter den zwölf Gewinnern der 40. U.S.A. Mathematical Olympiad. Die USAMO ist eine aus sechs Fragen, zwei Tagen und einem neunstündigen Aufsatz/Beweisführung bestehende Prüfung mit Problemen, die Vorrechenmethoden bedürfen, um gelöst zu werden. Joy gewann auch den The wendy Ravech-Akamai Mathematics Scholar Award, der bei der Preisvergabe der Mathematical Olympiad , die am 6. Juni das erste Mal in der Carnegie Institution for Science in Washington, D.C., vergeben wurde. Sie bekam auch eine Goldmedaille für das U.S.-Team bei der China Girls Mathematics Olympiad 2010. Um weitere Informationen zu den USAMO-Gewinnern zu erhalten, siehe die Pressemappe der Mathematics Association of America.
  • Irena Lasiecka, Professorin für Mathematik an der University of Virginia, wurde 2011 mit dem W.T. and Idalia Irena LasieckaReid Prize ausgezeichnet, einem der anerkanntesten internationalen Preise auf dem Feld der Differentialgleichungen und Kontrolltheorie. Sie ist die erste Frau, die diesen Preis seit seiner Einführung 1994 durch die Society for Industrial and Applied Mathematics gewonnen hat. Prof. Lasiecka machte ihren Ph.D. 1975 in Angewandter Mathematik an der Universität Warschau. Um weitere Informationen zu erhalten, siehe die Pressemappe der University of Virginia.
  • „Legacy of Light“ ist ein mit Preisen ausgezeichnetes Stück von Autorin Karen Zacarias, in dem Emilie du Châtelet vorkommt. Das Stück verflicht die Geschichten von Châtelet und Voltaire mit der eines modernen Pärchens, bei dem die Frau, eine Astrophysikerin, darum kämpft, die Sehnsucht nach Wissenschaft mit der emotionalen Sehnsucht nach einem Kind in Einklang zu bringen. Teile des Stückes beschreiben Châtelets mathematische Interessen. Schau nach einer Aufführung in deinem Theater.
  • „Im Jahr 1942, als Computer menschlich waren und Frauen unterschätzt, half eine Gruppe weiblicher
    Mathematikerinnen, einen Krieg zu gewinnen und das moderne Computerzeitalter einzuläuten. Fünfundsechzig Jahre später wird ihre Geschichte endlich erzählt.“ Lies mehr über die neue Dokumentation „Top Secret Rosies: Die weiblichen Computer des Zweiten Weltkriegs.“, der auf einigen öffentlichen Fernsehstationen durch die American Public Television, Inc. gezeigt wird. Eingeschlossen sind die Geschichten von Doris Polksy, ihrer Schwester Shirley Melvin, Marlyn Meltzer und Betty Jean Bartik – vier von 100 Frauen, die von der U.S. Army rekrutiert wurden, um Kalkulationen und ballistische Arbeiten durchzuführen.
  • Maria Monks ist eine von 14 Churchill Scholars 2010-2011. Maria machte ihren BS in Mathematik am MIT, mit Physik im Nebenfach und einem Schwerpunkt in Musik. Sie war 2009 Empfängerin des Alice T. Schafer Prize der Maria MonksAssociation for Women in Mathematics, und ist bereits alleinige oder Co-Autorin von fünf mathematischen Aufsätzen.Maria war auch vier Jahre Mitglied des MIT Varsity Cross-Country Teams, und wurde 2006 wie 2007 als „Wertvollste Spielerin“ ausgezeichnet. Nach ihrem Jahr an der Cambridge University wird sie ihr Hauptstudium in Mathematik an der University of California, Berkeley, absolvieren. Um weitere Informationen über Maria zu erhalten, siehe die Pressemappe des MIT.
  • Die International Conference of Women Mathematics (ICWM) 2010 fand am 17. und 18. August 2010 in Hyderabad, Indien, statt. Damit wurden die beiden Tage direkt vor dem International Congress of Mathematicians abgedeckt. Das Treffen richtete sich in erster Linie an Mathematikerinnen, die den ICM besuchen wollten (obgleich Männern ebenfalls sehr willkommen geheißen wurden, teilzunehmen), und speziell an junge Mathematikerinnen und Frauen aus Asien und Entwicklungsländern. Ein Blogpost des PLUS Magazines vom 18. August 2010 beschäftigt sich mit dieser Konferenz und stellt auch einen Podcast mit Konferenzdelegierten zur Verfügung. Weitere Informationen…
  • Von den acht Highschool-Schülerinnen, die in zwei U.S.-Teams an der China Girls Mathematical Olympiad 2010 teilnahmen, gewannen sieben von ihnen Höchstpreise mit fünf Goldmedaillen, einer Silbermedaille, einer Bronzemedaille und einer Ehrenvollen Erwähnung. Eines der U.S.-Teams wurde im Gesamtwettbewerb Zweiter hinter einem chinesischen Team. Insgesamt nahmen 48 Mädchenteams aus zehn Ländern der ganzen Welt teil. Ursprünglich war dieser Wettbewerb als regionaler für Mädchenteams aus China und anderen ostasiatischen Ländern gedacht (inklusive Russland). Doch vor einigen Jahren weitete China den Wettbewerb für Teilnehmer aus der ganzen Welt aus, mit den USA, Kanada, Südafrika und Australien unter den Eingeladenen. Um weitere Informationen und ein Online-Reisetagebuch der Teams einzusehen, schau dir die Webseite von einem der Teamsponsoren an, dem Mathematical Sciences Research Instituter (MSRI).
  • Der oscarprämierte Filmemacher Alejandro Amenabar („The Others“) ist der Autor und Regisseur eines neues Filmes genannt „Agora“, eines historischen Dramas, das im frühen Ägypten spielt. So äußerte sich ein Rezensent: „Der Film konzentriert sich auf eine der beeindruckendsten Frauengestalten in der Geschichte – Hypatia, eine Vordenkerin im vom Rom regierten Alexandrien, die als erste Mathematikerin in die Geschichte einging. Sie studierte Philosophie und Anstronomie, und sowohl heidnische als auch christliche Schüler kamen von nah und fern zusammen, um unter ihr zu studieren.“ Die oscarprämierte Schauspielerin Rachel Weisz spielt Hypatia, die „darum kämpft, das gesammelte Wissen der antiken Welt zu retten.“ Der Film wurde vor kurzem an amerikanische Kinos ausgegeben. Um weitere Informationen wie Trailerlinks zu erhalten, siehe die IMDB-Webseite.

AWM-Biographien-Wettbewerb

Um das Bewusstsein für die andauernden Beiträge von Frauen in den mathematischen Wissenschaften zu schärfen, sponsort die Association for Women in Mathematics einen Aufsatzwettbewerb für die Biografien von zeitgenössischen Mathematikerinnen und Statistikerinnen mit akademischen, wirtschaftlichen und Regierungskarrieren. Dieser Wettbewerb teilt sich in die folgenden Kategorien: Klassenstufe 6-8, Klassenstufe 9-12 und College-Undergraduate (vor dem ersten akademischen Abschluss). Mindestens ein Siegerbeitrag wird aus jeder Kategorie ausgewählt. Die Gewinner erhalten einen Preis, und ihre Aufsätze werden auf der AWM-Webseite veröffentlicht. Zusätzlich wird ein Gewinner seine oder ihre Zusendung im AWM-Newsletter veröffentlicht sehen. Um weitere Informationen und die Ergebnisse der letzten Aufsatzwettbewerbe zu sehen, besuche http://www.awm-math.org/biographies/contest.html.

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